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von ethos-Redaktion
«Das zentrale Thema des Neuen Testaments»
Hildebrand zitierte Statistiken, wonach 18 Prozent der Menschen in der Schweiz an einer Depression leiden. In Deutschland seien es sogar 27 Prozent. Viele Menschen seien verzweifelt, haltlos, kraftlos, ruhelos, obwohl sich der Mensch nirgends mehr strapaziere als bei der Jagd nach Erholung, so der Mitarbeiter von KEB Deutschland. Er wünsche sich, wie Jesus «innerlich bewegt zu werden», wenn er Menschen sehe, die «innen drin» leer sind.
Hildebrand ist überzeugt: «Gottes Wort ist mein Ruheort.» Gottes Wort sei klar und deutlich, die Diagnose eindeutig: Der Mensch ist elend, ohne Gott kann er nichts tun. So paradox es klingt, aber «diese Klarheit gibt Sicherheit und Sicherheit gibt mir Ruhe.» Denn: «Gottes Wort lässt mich mit seiner Diagnose nicht alleine.» Nach der Diagnose komme die Heilung, Gott ist grösser als unser Versagen. Hildebrand zeigte anhand von Hebräer 12,1-3, dass der Blick auf Jesus entscheidend ist. Er führe zur Ruhe und gebe gleichzeitig neue Kraft. «Das ist das zentrale Thema des Neuen Testaments.» Auf Jesus schauen wir, indem wir sein Wort, die Bibel, lesen. «Aus dieser Ruhe heraus kann ich gestärkt in meinen Dienst und meine Aufgaben gehen», weiss Hildebrand aus eigener Erfahrung.
Entscheidend sei, dass wir nach Johannes 8,31 in Gottes Wort bleiben. Nur so können wir wahre Freiheit erfahren. Das werde Auswirkungen auf unser Leben haben. Hildebrand motivierte, sich Zeit zu verschaffen, um ausgerüstet mit Bibel, Block und Schreiber – und ohne Handy – an einem Ruheort zu verweilen. «Plane ich mein Bibellesen ins Leben ein oder plane ich mein Leben um das Bibellesen?»
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