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von Henrik Mohn

Glaube

Zwischen Likes und Lebensfragen

Wie Jugendliche im digitalen Alltag Orientierung finden können

Das Smartphone ist für viele Jugendliche nicht nur ein Gerät, sondern der Taktgeber des Alltags. Zwischen Social Media, Dauererreichbarkeit, digitalem Druck und innerer Unruhe stellt sich die Frage, wie junge Menschen heute noch zu echter Orientierung finden können. Wer sie begleiten will, muss die digitale Welt verstehen, das Herz im Blick behalten und neu entdecken, warum Gottes Wort gerade in dieser Zeit unverzichtbar ist.

 

Ein Blick aufs Display und der Tag läuft

Ein Jugendlicher wacht morgens auf und noch bevor er klar denken kann, greift seine Hand schon zum Handy. Der erste Blick geht nicht aus dem Fenster, nicht zu Gott, nicht in die Bibel, sondern auf das Display. In wenigen Sekunden ist er in einer Welt aus Nachrichten, Bildern, kurzen Videos, Kommentaren und Reaktionen. Auf dem Weg zur Schule läuft Musik oder TikTok, in der Pause Instagram, nachmittags Gaming, abends WhatsApp, und selbst vor dem Einschlafen geht noch schnell ein Blick in den Chat. Man will ja nicht aussen vor sein. Man will wissen, was läuft. Man will nichts verpassen. Und doch stellt sich am Ende des Tages oft nicht Ruhe ein, sondern innere Unruhe. Der Kopf ist voll, aber das Herz bleibt leer.
Das ist kein Randphänomen mehr. Jugendliche leben heute in einer Welt, in der digitale Präsenz nicht nur ein Teil des Alltags ist, sondern ihn strukturiert. Aufmerksamkeit wird ständig beansprucht, Gedanken werden fortlaufend unterbrochen, Gefühle von aussen angestossen, und das eigene Selbstbild hängt nicht selten an Rückmeldungen anderer. Wer gesehen wird, fühlt sich relevant. Wer ignoriert wird, fühlt sich schnell unwichtig. So entsteht eine Dynamik, in der junge Menschen zwar ständig mit Inhalten versorgt werden, aber immer weniger Raum haben, sich selbst, andere und vor allem Gott wirklich wahrzunehmen.

 

Warum die digitale Welt mehr ist als nur Technik

Natürlich ist Technik nicht an sich böse. Niemand muss so tun, als wäre jedes Smartphone ein Angriff auf den Glauben ...

 

Neugierig? Lesen Sie den ganzen Artikel in ethos 4/2026


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