Uhr
von Karl Schwendener

«Moby Dick» vor Dominica

Hautnahe Begegnung mit Pottwalen.

Die kleine Jacht entfernt sich immer mehr vom schützenden Ufer von Dominica, einer Insel der «Kleinen Antillen», die mitten in der Karibik liegt. Das Meer ist relativ ruhig, denn die Westseite Dominicas ist geschützt von den atlantischen Winden und den starken Unterwasserströmungen, die im Winter an die Ostküste strömen. Unsere Gruppe besteht aus sieben Personen: dem Kapitän, einem Pottwal-Guide, der bekannten Unterwasserfotografen Franco Banfi (Organisator der Reise) zusammen mit seiner Partnerin, einem Amerikaner, einer Italienerin und mir als einzigem Schweizer. Täglich sind wir diese Woche von 8 Uhr bis 16 Uhr unterwegs auf der Suche nach Pottwalen. Der Staat Dominica schützt den Bestand dieser Tiere mit strengen Gesetzen. Nur fünf Permits (Genehmigungen) werden pro Jahr für das Tauchen mit Pottwalen vergeben.

Schwierige Suche

Pottwale sind nur schwer zu beobachten, denn die meiste Zeit ihres Lebens verbringen sie unter Wasser. Zwischen den Tauchgängen zur Nahrungssuche machen sie nur kurze Pausen an der Oberfläche. Wir halten Ausschau nach ihrem «Blas», der Wasserfontäne, die entsteht, wenn die gewaltigen Meeressäuger ausatmen. So tasten unsere Blicke den Horizont ab, während das Boot immer weiter aufs offene Meer hinausfährt. Werden lange Zeit keine Wale gesichtet, kommt das Hydrophone zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein Unterwassermikrophon, das die Klick-Laute der Pottwale hörbar macht. Unser Kapitän und der Guide sind Meister im Erkennen und Interpretieren der Pottwal-Sprache.

Lesen und bestaunen Sie die komplette Farbreportage in ethos 05/2018.

Zurück


Wir möchten Christen ermutigen, ihren Glauben zu leben und unserer Gesellschaft den Wertmassstab der Bibel aufzeigen.
Damit das gelingt, sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.
 

Neue News

© shutterstock.com/Maria Ocheretna
Glaube

Durch meine Risse scheint sein Licht

«Es bleibt vieles, was keine Antwort hat, bleibt vieles, was rätselhaft ist ...»

[mehr] Durch meine Risse scheint sein Licht
© Donatella Veneziani
Glaube

Die Johannisbeeren

Heute sind Lia und Levi Briefträger. Sie haben ihre Kindergartentäschchen umgehängt, darin stecken lauter klein zusammengefaltete, selbstgemalte Bilder.

[mehr] Die Johannisbeeren
© Shutterstock PeopleImages
Glaube

Frontmann

Du würdest für deine Familie sterben – aber lebst du auch für sie?

[mehr] Frontmann

Mehr entdecken

factum – Mensch. Natur. Glaube.
Neben ethos bringt der Schwengeler Verlag auch die Zeitschrift factum heraus. Das Magazin steht für die Themen Mensch, Natur und Glaube. Vielfältig, kompetent und verlässlich werden darin die Wurzeln moderner Zeiterscheinungen anhand der Bibel beleuchtet, was zu einem besseren Verständnis unserer Zeit beiträgt. Darüber hinaus finden sich Artikel über die Schönheit und Genialität der Schöpfung, die zeigen, dass es absolut plausibel ist, an einen Schöpfergott zu glauben.

ethos open hands 

Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.