Uhr
von Tabitah Bühne
Von der Würde, eine Frau zu sein
Auf Anhieb haben mich die Frauen in Indien begeistert. Sie nörgeln wenig, lächeln fast immer zurück, sind taff und herzlich. Egal, ob sie mit Kind im Arm auf dem Bau arbeiten oder als millionenschwere Geschäftsfrau bei einem Wirtschaftsforum auftreten – sie lassen es sich nicht nehmen, dabei herrlich bunte Gewänder zu tragen. Und es wirkt nicht aufgesetzt oder eitel, sondern ganz normal, natürlich, weiblich. Sie haben keine Angst vor viel Stoff, knalligen Farben und jeder Menge Glitzer. Im Gegenteil: je bunter, desto besser!
Indische Mode: Hauptsache, es glitzert
Ich teile die modische Farbenfreude – in Deutschland wurde ich deshalb öfter schräg angeschaut oder für meinen Mut bewundert. Ich liebe Farben. Sie drücken Lebensfreude aus und stecken andere mit guter Laune an. Was ich allerdings bisher so gar nicht kannte, ist die Begeisterung für Kleider. Es kommt äusserst selten vor, dass ich mal ein Kleid trage. In Jeans und T-Shirt fühle ich mich einfach wohler. Das ist praktischer, und man muss weniger aufpassen, wie man sich hinsetzt. Ausserdem bin ich mit Jungs aufgewachsen – beim Fussballspielen machen Röcke einfach keinen Sinn. Als Erwachsene galt es dann, als weibliche Führungskraft unter Männern zu bestehen. Dementsprechend sah mein Kleidungsstil aus. Doch als ich mich hier in Delhi mit einer Geschäftsfrau anzufreunden begann, fiel mir auf, dass sie immer in traditionellen Kleidern auftaucht und trotzdem Stärke ausstrahlt. Sie trägt ihren Sari (ein traditionelles Kleidungsstück) auch in Europa und Amerika, weil sie davon überzeugt ist, dass wir Frauen etwas falsch machen, «wenn wir uns wie Männer anziehen, um ernst genommen zu werden».
(Artikelauszug aus ethos 7/2017)
Wir möchten Christen ermutigen, ihren Glauben zu leben und unserer Gesellschaft den Wertmassstab der Bibel aufzeigen.
Damit das gelingt, sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.
Neue News
Durch meine Risse scheint sein Licht
«Es bleibt vieles, was keine Antwort hat, bleibt vieles, was rätselhaft ist ...»
[mehr] Durch meine Risse scheint sein LichtDie Johannisbeeren
Heute sind Lia und Levi Briefträger. Sie haben ihre Kindergartentäschchen umgehängt, darin stecken lauter klein zusammengefaltete, selbstgemalte Bilder.
[mehr] Die JohannisbeerenFrontmann
Du würdest für deine Familie sterben – aber lebst du auch für sie?
[mehr] FrontmannMehr entdecken
factum – Mensch. Natur. Glaube.
Neben ethos bringt der Schwengeler Verlag auch die Zeitschrift factum heraus. Das Magazin steht für die Themen Mensch, Natur und Glaube. Vielfältig, kompetent und verlässlich werden darin die Wurzeln moderner Zeiterscheinungen anhand der Bibel beleuchtet, was zu einem besseren Verständnis unserer Zeit beiträgt. Darüber hinaus finden sich Artikel über die Schönheit und Genialität der Schöpfung, die zeigen, dass es absolut plausibel ist, an einen Schöpfergott zu glauben.
ethos open hands
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.