Uhr
von Yvonne Schwengeler

Wer passt zu wem? – Wenn’s doch nur so einfach wär!

Ob es das in der Liebe gibt, das Deckelchen, das haargenau aufs Töpfchen passt? Worauf achten bei der Partnerwahl? Sind es die sprichwörtlichen Gegensätze, die sich anziehen, nach denen man Ausschau halten sollte – oder doch eher Gleichheit in Temperament und Charakter? Oder gibt es etwas, das über all dem steht?

Früher stellten sich diese Fragen für Heiratswillige weniger. Nicht Anziehung und Verliebtheit waren ausschlaggebend, sondern Herkunft, Bildung oder die Mitgift. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ging es vor allem um die Existenz, ums Überleben. Die Not des alltäglichen Existenzkampfes bestimmte die Zielrichtung und liess Fragen nach körperlicher Anziehung, gemeinsamen Interessen oder seelischer Übereinstimmung aussen vor. Manchmal wuchs gerade in diesem gemeinsamen Tun ein tiefes Verständnis füreinander, Wertschätzung und eine Liebe, die viel mehr war als die begehrten «Schmetterlinge im Bauch». «Früher», so sagte ein bekannter Bibellehrer, «stellte man einen kalten Topf auf eine heisse Herdplatte, heute hingegen einen heissen Topf auf eine kalte.» Die Gefühle entwickelten sich und wurden, wenn man Glück hatte, zur gegenseitigen Liebe.

Mangels Gelegenheiten zum Kennenlernen suchen heutzutage viele Menschen den passenden Partner im Internet. Online-Dating-Plattformen spriessen wie Pilze aus dem Boden und werden in allen Altersgruppen genutzt. Man gibt in Fragebögen möglichst viel über sich preis. Basierend auf mathematischen Algorithmen werden passende Partnerinnen, bzw. Partner vorgeschlagen. Unproblematisch ist das nicht. Neben Singles tummeln sich auch viele Betrüger in den Online-Partnerbörsen. Sie haben es auf die Daten und das Geld ihrer Opfer abgesehen, wie das Magazin «FOCUS» berichtet.

Andere treffen die Wahl

Arrangierte Ehen sind heutzutage in weiten Teilen der westlichen Welt undenkbar, aber in Indien, Afrika und Teilen des Nahen Ostens sind es noch immer 55 Prozent der Ehen, die so geschlossen werden. Sie werden als soziale und wirtschaftliche Notwendigkeit zur Absicherung beider Familien angesehen. Obwohl die Scheidungsrate mit gut sechs Prozent niedrig ist, sagt das nichts darüber aus, wie glücklich diese Paare sind. Immerhin gibt es Gesetze, nach denen Frauen auch heute noch gesteinigt werden, wenn sie versuchen, aus der Ehe auszubrechen.

Lesen Sie den ganzen Artikel in ethos 06/2022

 


Wir möchten Christen ermutigen, ihren Glauben zu leben und unserer Gesellschaft den Wertmassstab der Bibel aufzeigen.
Damit das gelingt, sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.
 

Neue News

© privat / Adobe Firefly / Hans-Jürgen Louven
Glaube

Mit Diesel und Gebet

Mit einem Camper auf Reisen zu gehen, ist für viele ein Traum. Für Christen kann es eine hervorragende Möglichkeit sein, das Evangelium weiterzugeben. Über solche Begegnungen haben Hans-Jürgen und Renate Louven ein evangelistisches Buch geschrieben.

[mehr] Mit Diesel und Gebet
© shutterstock.com/Annie Draws
Schöpfung

Leben mit Stacheln

Über das Tier des Jahres 2026 und seine erstklassige Schutzkleidung, die es mit Geschick steuern muss.

[mehr] Leben mit Stacheln
zvg Joel Hildebrand
Glaube

Frei durch Abhängigkeit

Joel Hildebrand ist fünffacher Vater und arbeitet vollzeitlich in der evangelistischen Kinderarbeit. Zuvor war er in einer Tagesstätte für schwer erziehbare Kinder tätig – ein Umfeld, das er aus eigener Erfahrung kennt. Im Interview erzählt er, wie Jesus ein Leben von Grund auf verändern kann.

[mehr] Frei durch Abhängigkeit

Mehr entdecken

factum – Mensch. Natur. Glaube.
Neben ethos bringt der Schwengeler Verlag auch die Zeitschrift factum heraus. Das Magazin steht für die Themen Mensch, Natur und Glaube. Vielfältig, kompetent und verlässlich werden darin die Wurzeln moderner Zeiterscheinungen anhand der Bibel beleuchtet, was zu einem besseren Verständnis unserer Zeit beiträgt. Darüber hinaus finden sich Artikel über die Schönheit und Genialität der Schöpfung, die zeigen, dass es absolut plausibel ist, an einen Schöpfergott zu glauben.

ethos open hands 

Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. ethos open hands ist eine Nonprofit-Organisation im Sinn einer biblischen Missionsarbeit nach christlichen Grundsätzen. Wir unterstützen Menschen in Rumänien in ihrer materiellen, physischen und geistlichen Not.