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von Christian Heeb

Winter in den Canyons

Ruhige Tage in traumhafter Landschaft

Die Wintermonate in den Parks des amerikanischen Südwestens sind eine fantastische Zeit für diejenigen, die gerne reisen, wenn nicht so viele andere Touristen unterwegs sind. Zwar werden einige Wege gesperrt und es gibt weniger Hotels und Restaurants, aber dafür hat man die Parks für sich allein. Ob und wann Schnee fällt, ist schwer vorherzusagen und variiert von Jahr zu Jahr.

Salt Lake City

Unsere Reise beginnt in Salt Lake City. Das hat den Vorteil, dass man noch den wunderschönen Antelope Island State Park mitten in Salt Lake besuchen kann. Dort gibt es Bisons, Antilopen, Kojoten und viele Wasservögel. Wer Lust hat, nimmt die 1,5 Stunden-Autofahrt zu den grossen Salt Flats bei Bonneville auf sich. Diese riesige, weiss schimmernde Salzpfanne ähnelt stark dem bolivianischen «Salar de Ajuni» und ist nicht minder fotogen.

Keine vier Autostunden von Salt Lake City entfernt liegt Moab inmitten der roten Felsen des Colorado-Plateaus. Rund um die Stadt wimmelt es von grandiosen Landschaften. Die Nationalparks Arches und Canyonland liegen hier und grosse Gebiete sind sogenanntes «Public Land», das von der US-Behörde BLM verwaltet wird.

Hovenweep National Monument

Wir sind daran interessiert, etwas kleinere und weniger besuchte Parks zu besichtigen und beschliessen, in Bluff zu übernachten. Nördlich von diesem Ort liegt das Hovenweep National Monument, eine kleine Schlucht voller alter Indianerruinen der Anasazi. Die Schlucht liegt in einer riesigen weiten Ebene, in der Ferne sieht man den schneebedeckten Ute Mountain und andere Berge in Colorado. Einmal mehr wird einem bewusst, wie gross und leer die Landschaften Amerikas sind.

Lesen Sie die ganze Farbreportage in ethos 12/2024


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