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von Roland Gerth
Eiskalte Eleganz
Anfang April 2021 gab es einen längeren Kälteeinbruch, bei dem die Nachttemperaturen unter den Gefrierpunkt fielen. Die Bedingungen waren deshalb günstig, einige Gletscherhöhlen zu erkunden. Zusammen mit einem erfahrenen Kenner machte ich mich auf ins Engadin, um den Morteratschgletscher zu besuchen.
Schönheit in Türkis
Vom Bahnhof Morteratsch marschieren wir auf einem Winterwanderweg zur Gletscherzunge. Der Höhleneingang liegt oberhalb der Moräne (Schuttablagerung). Wie stark sich der Gletscher in den letzten Jahren zurückgezogen hat, ist auf den 20 Infotafeln ersichtlich, die wir auf dem Weg dorthin passieren. Seit 1860 hat er rund drei Kilometer Länge eingebüsst und schmilzt jetzt mit einer Geschwindigkeit von 40 Metern pro Jahr.
Eishöhlen sind eine atemberaubende Attraktion der Natur. Diesen Winter hat sich hier beim Morteratschgletscher wieder einmal eine Grotte aufgetan. Sie ist rund 30 Meter lang und fünf Meter hoch. Ihr Eingang ist mit Eiszapfen dekoriert. Im Innern erwartet uns blankes Eis, welches türkisfarben leuchtet. Zuhinterst hören wir einen Bach rauschen. Mit den Steigeisen an den Schuhen kraxeln wir dorthin. Hier, wo das Schmelzwasser getrennt durch eine dicke Eisschicht unter den Füssen fliesst, finden wir den besten Fotostandort. Fast zwei Stunden bleiben wir in dieser Eishöhle, bis wir mit unseren Fotos zufrieden sind.
Lesen Sie den ganzen Artikel in ethos 01/2022
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factum – Mensch. Natur. Glaube.
Neben ethos bringt der Schwengeler Verlag auch die Zeitschrift factum heraus. Das Magazin steht für die Themen Mensch, Natur und Glaube. Vielfältig, kompetent und verlässlich werden darin die Wurzeln moderner Zeiterscheinungen anhand der Bibel beleuchtet, was zu einem besseren Verständnis unserer Zeit beiträgt. Darüber hinaus finden sich Artikel über die Schönheit und Genialität der Schöpfung, die zeigen, dass es absolut plausibel ist, an einen Schöpfergott zu glauben.
open hands – Hoffnung, die hilft.
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. Ziel ist es, Menschen in Rumänien in ihrer geistlichen, materiellen und physischen Not zu helfen. Grundlage ist das Wort Gottes, die Bibel. Das Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Menschen werden damit zur Eigenverantwortung, zum Um- und Neudenken durch die Kraft des Evangeliums motiviert.