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von Angelika Jackson

Fundamentale Gehirnwäsche

Von der Notwendigkeit, abends die sich festgesaugten Zecken zu entfernen.

Wer der Bibel und ihren Aussagen hundertprozentig vertraut, wird oftmals relativ abschätzend als «Fundi» bezeichnet. Für mich ist das jedoch kein Schimpfwort, sondern eher ein Kompliment. Als «Fundi» habe ich nämlich ein Fundament, und zwar kein wackeliges oder eines aus Sand, sondern Jesus Christus, den Fels. «HERR, du mein Fels und meine Burg und mein Retter; mein Gott, mein Fels, bei dem ich mich berge», ruft David voll Dankbarkeit (Ps. 18,2). Ich bin so froh, diesen unerschütterlichen Fels als meine Rettung und meinen Zufluchtsort zu haben.

Alles wackelt und lockert sich heutzutage. Die Stühle und Versprechen der Politiker und Machthaber, Ehegelübde, Familien, Werte und Chefsessel, Aktienkurse und sogar die Erde selbst gerät vermehrt ins Wanken, ihre Felsen geben dem Druck der Schwerkraft nach. Auf uns Fundis drückt die Schwerkraft der neuen Religion der politischen Korrektheit. Unerbittlich übt sie ihren Einfluss beständig belastender aus, um unsere biblischen Werte zu lockern und diese in den Abgrund der allgemeinen Unmoral zu stürzen und im Morast einer sogenannten Toleranz zu versenken.

Auch vor christlichen Gemeinschaften macht die Wackeltendenz nicht halt. Vermehrt lockern sich biblische Grundsätze beispielsweise im Bereich Sexualität, Homosexualität, Abtreibung, Ehe für alle etc., bis sie schliesslich ganz fallen. In christlichen Gemeinden steigt die Tendenz, statt dem Wort Gottes das Erlebnis in den Vordergrund zu rücken. Einiges davon erinnert an okkulte Praktiken oder ist offenbar dem esoterischen Bereich gefährlich nah. Diese «christlichen» Gänsehauterlebnisse ziehen Leute verständlicherweise an. Paulus warnt in seinem zweiten Brief an Timotheus: «Es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Begierden Lehrer sucht, um sich die Ohren zu kitzeln; und man wird von der Wahrheit das Ohr abwenden, sich dagegen Fabeleien zuwenden.»

Wenn Zeiten der Verfolgung kommen, werden solche Erlebnischristen nicht bestehen können.

Lesen Sie den ganzen Artikel in ethos 08/2021

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