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von Yvonne Schwengeler
Ich liebe dich!?
Die drei schönsten Worte, nach denen sich jeder sehnt. Geliebt und angenommen zu werden ist ein Urbedürfnis des Menschen. Aber was ist Liebe? Wenn wir nicht durch falsche Erwartungen aufgrund überwältigender Gefühle in der Liebe enttäuscht werden wollen, müssen wir uns am Original orientieren, an Gott, der die wahre Liebe ist.
Gefühle – der einzige Gradmesser für die Liebe?
Was wäre unser Leben ohne Gefühle! Wie überwältigend das Empfinden der elterlichen Freude bei der Geburt ihres Kindes! Wie ergreifend das Staunen über die Schönheit des erwachenden Frühlings, der Farbenpracht des herbstlichen Walds, einer funkelnden Schneedecke unter dem blauen Winterhimmel. Oder die Ergriffenheit beim Hören eines Musikstücks. Was für ein Geschenk hat uns der Schöpfer gemacht, indem er uns ausgestattet hat mit der Fähigkeit zu fühlen. Empfindungen sind Teil der Ebenbildlichkeit Gottes, in der wir geschaffen sind.
Liebe wird oft als das stärkste Gefühl beschrieben. Wir verstehen darunter viele unterschiedliche Beziehungsmuster: Liebe zwischen Eltern und Kindern, freundschaftliche Liebe, romantische Liebe, leidenschaftliche Liebe und Sex, aber auch destruktive Kräfte wie Narzissmus oder Eifersucht, Besitz-
ansprüche, die auf falsch verstandener Liebe basieren. Da schlummern Kräfte, die oft alle moralischen Hemmschwellen niederreissen. Ein Grossteil der Morde sind Beziehungstaten, wenn eine vermeintliche Liebe umschlägt in Hass.
Das ist das grosse Problem: Wir setzen Liebe einzig und absolut mit einem Gefühl gleich, das unseren Herzschlag erhöht, feuchte Hände beschert und das rationale Denken ausschaltet. Liebe macht blind, das ist ein geläufiger Satz, ist aber falsch. Verliebtheit macht blind, die Liebe sieht die Realität und liebt trotzdem.
Verliebtheit = Liebe?
Die meisten haben es schon mal erlebt: Schmetterlinge im Bauch, verliebt bis über beide Ohren. Man befindet sich in einem emotionalen Ausnahme-, ja Rauschzustand. Die Gedanken kreisen ausschliesslich um diese eine Person, das Objekt der Sehnsucht. Botenstoffe wie das sogenannte Glückshormon Dopamin überschwemmen das Hirn und erzeugen einen Zustand, der einem Suchtkranken entspricht. Das, was wir für Liebe halten, ähnelt einer Zwangs- und Wahrnehmungsstörung, die unser Denken und Handeln verändern kann. Das soziale Umfeld reagiert oft kopfschüttelnd über die Euphorie und das Ausblenden der Realität des Verliebten.
Lesen Sie den ganzen Artikel in ethos 05/2024
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factum – Mensch. Natur. Glaube.
Neben ethos bringt der Schwengeler Verlag auch die Zeitschrift factum heraus. Das Magazin steht für die Themen Mensch, Natur und Glaube. Vielfältig, kompetent und verlässlich werden darin die Wurzeln moderner Zeiterscheinungen anhand der Bibel beleuchtet, was zu einem besseren Verständnis unserer Zeit beiträgt. Darüber hinaus finden sich Artikel über die Schönheit und Genialität der Schöpfung, die zeigen, dass es absolut plausibel ist, an einen Schöpfergott zu glauben.
open hands – Hoffnung, die hilft.
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. Ziel ist es, Menschen in Rumänien in ihrer geistlichen, materiellen und physischen Not zu helfen. Grundlage ist das Wort Gottes, die Bibel. Das Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Menschen werden damit zur Eigenverantwortung, zum Um- und Neudenken durch die Kraft des Evangeliums motiviert.