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von Yvonne Schwengeler
«Immer nur lächeln...
Haben Sie vielleicht gerade innerlich genickt? Dann wissen Sie auch, wie anstrengend es ist, so eine Fassade aufrecht zu erhalten. Ja, das Herunterschlucken kann geradezu tödlich sein. Es frisst in unserem Innern wie Säure, zersetzt den Glauben und spaltet das Bewusstsein. Jesus lehrte seine Jünger beten. Was bedeutet das? Ist das Gebet nur eine fromme Übung, oder ist es das vertrauensvolle Reden eines Kindes zum Herzen des Vaters? Wie beten wir? Wohltemperiert, wohlformuliert? Fromme Phrasen oder ehrlich und schnörkellos? So, wie es uns ums Herz ist?
Ich liebe die Psalmen. Mit ihnen schenkt Jesus uns die Worte, die unser Herz anstossen und mitnehmen. Wenn meine Hilflosigkeit mir den Hals zuschnürt, wenn mein Herz unruhig und die Seele betrübt ist und mir die Worte fehlen, dann werden mir diese Gebete der Bibel zu kostbaren Helfern. Mit dem Psalmisten dürfen wir seufzen: «Herr, wie lange willst du mich so ganz vergessen?» (Ps. 13,2).
Wenn die Schmerzen übermächtig werden, sodass wir keine klaren Gedanken mehr fassen können; wenn die Sorgen uns niederdrücken und die Ängste uns würgen, dann dürfen wir in seiner Gegenwart klagen und weinen. Wir müssen nicht die Starken markieren, die wir nicht sind. Gerade in den dunklen Tälern unseres Lebens, in der Schwachheit und Hilflosigkeit lernen wir, unsere frommen Floskeln abzulegen und unumwunden zu sagen, wie es um uns steht. Ich darf mich trauen, meinem himmlischen Vater zu sagen: «Wache auf, mir zu helfen» (Ps. 7,7). Schläfst du?
In einer vertrauensvollen Beziehung muss man seine Worte nicht ängstlich abwägen. Da darf man sich Luft machen, das Herz öffnen mitsamt seinem bitteren Bodensatz. Vor Gott darf ich ganz ich selbst sein. Alles soll heraus. Die besten Gebete bestehen oft mehr aus Seufzern als aus Worten.
Lesen Sie den ganzen Artikel in ethos 02/2022
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factum – Mensch. Natur. Glaube.
Neben ethos bringt der Schwengeler Verlag auch die Zeitschrift factum heraus. Das Magazin steht für die Themen Mensch, Natur und Glaube. Vielfältig, kompetent und verlässlich werden darin die Wurzeln moderner Zeiterscheinungen anhand der Bibel beleuchtet, was zu einem besseren Verständnis unserer Zeit beiträgt. Darüber hinaus finden sich Artikel über die Schönheit und Genialität der Schöpfung, die zeigen, dass es absolut plausibel ist, an einen Schöpfergott zu glauben.
open hands – Hoffnung, die hilft.
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. Ziel ist es, Menschen in Rumänien in ihrer geistlichen, materiellen und physischen Not zu helfen. Grundlage ist das Wort Gottes, die Bibel. Das Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Menschen werden damit zur Eigenverantwortung, zum Um- und Neudenken durch die Kraft des Evangeliums motiviert.