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von Sarah Zurbuchen
Kinder erziehen – perfekte Fassade?
In der heutigen Zeit von Selbstverwirklichung und gottfernen Ideologien gestaltet sich die Aufgabe einer biblischen Kindererziehung immer anspruchsvoller. Der allgegenwärtige Zeitgeist beeinflusst auch ‹bibeltreue› Eltern, oft gut getarnt. Immer wieder stellt sich die Frage: Stammen die Überlegungen zur Erziehung aus dem Umfeld oder gehen sie zurück auf das Wort Gottes, wo wir zeitlose Weisheit für diese bedeutsame Aufgabe finden? Je länger je mehr brauchen Eltern nicht nur die Einfalt der Taube, sondern auch die Klugheit der Schlange. Oft ist es so, dass auch unsere Kinder «wie Schafe mitten unter die Wölfe» in die Schule geschickt werden.
Der Wunsch aller gläubigen Eltern ist es, ihre Kinder mit Gottes Hilfe zu ausgewogenen, belastbaren und reifen Menschen zu erziehen. Es ist uns nicht möglich, unsere Kinder zu «bekehren», aber mit der Hilfe Gottes können wir dazu beitragen, ihren Herzensgrund für das «Saatgut» von oben vorzubereiten. Leider begünstigen Eltern mitunter (oft ganz unbewusst und gut gemeint) die Entwicklung von steinigen, dürftigen Ackerfeldern. Gerade die frühe Kindesentwicklung ist für die emotionale und geistliche Prägung lebensentscheidend und bei älteren Kindern nur schwer korrigierbar. Schäden aus dem Frühkindesalter sind oftmals sehr resistent und Ursachen für «Fake-Bekehrungen» und spätere Beziehungsprobleme in Familie, Berufsumfeld und bis in die Gemeinde.
Der Nachwuchs als Aushängeschild
Die wohl wichtigste Frage diesbezüglich lautet: Was wird den Kindern in erster Linie vorgelebt? Legen wir viel Wert auf unser Image als Familie, auf den guten Ruf, Beliebtheit und Ehre? Oder sind wir gar in Gefahr, «Fassaden-Christen» zu kultivieren? Fromme Wölfe, die sich in Schafspelzen kleiden, um äusserlich gut dazustehen, aber hinter geschlossenen Türen nach fleischlichen Instinkten und Motiven leben? Leider heisst bei vielen christlichen Eltern der sandige Grund, auf dem das Haus gebaut wird, Selbstverwirklichung.
Lesen Sie den ganzen Artikel in ethos 10/2021
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