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von Tom Wagner
Mücke im Quetschtest
Haben Sie schon mal eine Mücke zerquetscht? Interessanterweise hilft uns eine solche Handlung, zu verstehen, was Leben möglich und die spontane Erzeugung eines Lebewesens unmöglich macht.
Was passiert, wenn eine Mücke tödlich getroffen wird? Offensichtlich verändert sich ihre Gestalt drastisch. Aber was lässt sie sterben? All die Tausenden von hochentwickelten Chemikalien sind immer noch da. Viele zelluläre Bestandteile, einschliesslich der wichtigen DNS, in weiten Teilen des Organismus noch intakt. Wo also liegt das Problem?
Störung in der Feinabstimmung
Vor dem tödlichen Schlag war die Mücke ein hochorganisiertes System mit zahlreichen Informationen. Aber als sie getroffen wurde, geriet dieses System in Unordnung, wodurch lebenswichtige Informationen im Design des Körpers verloren gingen. Es entstand eine Störung in der Feinabstimmung der Chemie (einschliesslich der an ihrer Gesamtstruktur beteiligten Chemikalien), die zu einem Zusammenbruch mit Todesfolge führte.
Das gleiche Prinzip lässt sich auf ein anderes Beispiel anwenden. Nehmen wir an, Sie sammeln in einem Reagenzglas 100 Millionen Bakterien. Bricht man nun die Haut (Membran) jeder einzelnen Zelle auf, läuft deren Inneres aus und bildet eine konzentrierte Mischung aus unglaublich komplexen «lebensspendenden» Chemikalien. Doch obwohl es das richtige «Material» für das Leben ergäbe, würde nicht einmal einer dieser Millionen winziger, einzelliger Organismen wieder zum Leben erwachen, geschweige denn eine neue Kreatur entstehen.
Quelle: www.creation.com, übersetzt von Paul Mathis
Lesen Sie den ganzen Artikel in ethos 06/2021.
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