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von Patrick Frischknecht
Urwald des Nordens
Entlang der hügeligen Bergketten bestimmt der Wald bis hin zur Waldgrenze das Landschaftsbild des Cairngorms National Parks. Aufgrund der hohen Niederschläge ist die Vegetation besonders üppig.
Nebst den zahlreichen Waldkiefernbeständen finden sich häufig auch Birkenhaine. Die alten Birkenstämme sind meist von mannigfaltigen Flechten und Moosen bewachsen und die charakteristisch weisse Borkenrinde ist daher oft kaum zu erkennen.
Zwar wächst das Heidekraut (oder Erika) insbesondere auf den kargen Hügelzügen der Highlands. Die in Lila- und Rosatönen blühenden Farbtupfer sind aber auch inmitten von Wäldern und auf Waldlichtungen zu bestaunen. Wenn dann noch ein flinkes Eichhörnchen durch die Blütenpracht rennt, schlägt das Herz gar noch höher.
Die Waldkiefer hat hier im Norden ihren eigenen Namen – die «Schottische Kiefer» (bzw. «Scots Pine»). Dies ist die häufigste Baumart in den Wäldern des Cairngorms. Je nach Gegend sind die Baumriesen Hunderte Jahre alt, reihen sich kerzengerade Stamm an Stamm und strecken sich bis zu 40 Meter hoch dem Himmel entgegen.
Bewundern Sie die eindrückliche Bildreportage in ethos 04/2020.
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