Uhr
von Daniel und Almut Pfeiffer
Von Vorfreude bestimmt?!
Das Gespräch geriet ins Stocken. Sie blickte uns etwas irritiert an. Wir hatten uns über ernste Probleme und viele Problemchen ausgetauscht, bis wir dann sehnsuchtsvoll unsere Freude auf den Tag der Wiederkunft unseres Herrn Jesus zum Ausdruck brachten. Welch ein Trost, dass dann auf einen Schlag alles, was hier unsere Kraft und Sorgen bündelt, überstrahlt werden wird von seiner Herrlichkeit.
«Maranatha – Unser Herr, komm!», dieser Ausruf war prägend für die ersten christlichen Gemeinden. Er zeugt von der Erwartungshaltung, mit der unsere Glaubensgeschwister damals der Wiederkunft Jesu entgegenblickten.
Nachdem Jesus nach seiner Auferstehung in den Himmel aufgefahren war, gingen seine Jünger von seiner baldigen Rückkehr aus, wie er es ja auch angekündigt hatte.
2000 Jahre näher dran
Seitdem sind ca. 2000 Jahre Menschheitsgeschichte vergangen. 2000 Jahre Christenheit mit Höhen und Tiefen, mit geistlichen Aufbrüchen und Verfolgung. 2000 Jahre, in denen jede Generation auf die Wiederkunft Jesu gehofft und mit diesem herrlichen Ereignis gerechnet hatte.
2000 Jahre, die uns der Wiederkunft Jesu näher gebracht haben.
Aber während eine endzeitliche Erwartungshaltung praktisch zur DNA der vorangegangenen Generationen gehörte, scheint diese in der heutigen Christenheit kaum mehr eine Rolle zu spielen. Wer singt heute noch vom Himmel? Welche Rolle spielt der Blick auf die Wiederkunft Jesu in unserer Verkündigung, in unserem persönlichen Glaubensleben?
Wenn man im Gespräch mit manchen Glaubensgeschwistern auf dieses Thema zu sprechen kommt, herrscht allzu oft betretenes Schweigen, das mit dem Hinweis auf «schlimme Zeiten in der Geschichte» endet, in denen man sich auch schon dem Ende der Welt nahe glaubte.
Hat die Tatsache, dass Jesus trotz der Leidenszeiten seiner Gemeinde Geduld bewahrte und sein Kommen hinauszögerte, uns schläfrig gemacht? Wir wollen an dieser Stelle keine Mutmassungen darüber anstellen, an welchem Punkt der endzeitlichen Heilsgeschichte wir uns befinden. Tatsache ist: Wir sind 2000 Jahre näher dran!
Wachet!
Wichtiger als alle zeitlichen Berechnungen und Prognosen scheint es unserem Herrn zu sein, uns zur Wachsamkeit aufzurufen. Es fällt auf, dass Jesus unablässig zur Wachsamkeit im Hinblick auf seine Wiederkunft mahnt. Allein in Markus 13 warnt Jesus sechsmal: «Seht euch vor! Wachet!»
Diese Bereitschaft ist eine geistliche Haltung. Ein Vorbereitetsein im Sinne von: «Mein Haus ist bestellt, der Herr kann wiederkommen.»
Lesen Sie den ganzen Artikel in ethos 05/2024
Wir möchten Christen ermutigen, ihren Glauben zu leben und unserer Gesellschaft den Wertmassstab der Bibel aufzeigen.
Damit das gelingt, sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.
Neue News
Schulmedizin – Ein Auslaufmodell?
Die Schulmedizin steckt gerade in einer Vertrauenskrise. Ist sie reformbedürftig – oder bereits überholt? Sind alternative Heilmethoden die Lösung?
[mehr] Schulmedizin – Ein Auslaufmodell?Aus Satans Trickkiste: Zweifel säen
Während des Zweiten Weltkriegs wurde von allen Kriegsparteien viel Propaganda verwendet, um den Gegner zu schwächen.
[mehr] Aus Satans Trickkiste: Zweifel säenUnter dem Badehaus
In den königlichen Gärten von Isfahan im alten Persien stand einst ein prächtiges Badehaus. Du fragst dich vielleicht: Was ist ein Badehaus?
[mehr] Unter dem BadehausMehr entdecken
factum – Mensch. Natur. Glaube.
Neben ethos bringt der Schwengeler Verlag auch die Zeitschrift factum heraus. Das Magazin steht für die Themen Mensch, Natur und Glaube. Vielfältig, kompetent und verlässlich werden darin die Wurzeln moderner Zeiterscheinungen anhand der Bibel beleuchtet, was zu einem besseren Verständnis unserer Zeit beiträgt. Darüber hinaus finden sich Artikel über die Schönheit und Genialität der Schöpfung, die zeigen, dass es absolut plausibel ist, an einen Schöpfergott zu glauben.
open hands – Hoffnung, die hilft.
Das christlich-soziale Hilfswerk ist aus der Arbeit des Schwengeler Verlags entstanden. Ziel ist es, Menschen in Rumänien in ihrer geistlichen, materiellen und physischen Not zu helfen. Grundlage ist das Wort Gottes, die Bibel. Das Motto: Hilfe zur Selbsthilfe. Menschen werden damit zur Eigenverantwortung, zum Um- und Neudenken durch die Kraft des Evangeliums motiviert.